Internetausweis vs. Privatsphäre
Dann forderte Zensursula Ursula van Leyen, man solle doch einfach ein paar Internet-Seiten mit Kinderpornographischen, rechtsextremen und gewaltverherrlichenden Seiten einfach sperren. Die Idee so weit – so gut. Doch schaute man weiter in die Pläne der Familienministerin, dann erkannte man, dass sie es nicht nur auf diese Websiten abgesehen hatte. Die Idee entpupte sich bei genauerere Betrachtung als Wegweißer zur Sperrung von beliebigen Webseiten, von dennen der Verdacht besteht, dass sie in irgendeiner weiße „Böse“ sein. Zudem ist noch gar nicht so weit gedacht wurden, dass dadurch nicht nur eine Art Zensur getrieben werden kann – und zum anderen durch den Missbrauch der Privilegien Webseiten zu sperren niemand zu wagen träumte, was da alles auf uns zukommen könnte. In letzter Instanz könnten wir wieder in Zeiten des 3. Reiches zurückversetzt werden.
Über 130.000 Menschen beteiligten sich an einer Onlinepetition gegen dieses Gesetzt – und es wurde dennoch durchgesetzt. Macht sich doch gut vor den nächsten Bundestagswahlen, wenn man eine „Ach so gute Tat“ vollbracht hat. Auf die 130.000 verloren Wähler kann man ruhig verzichten. Man hat ja jetzt ein besseres Image bei den anderen Wählern.
Am 11.08.2009 geht die Idee mit den Internetsperren in die zweite Runde. Diesmal sollen aber nicht irgendwelche Webseiten mit Mitteln vom Netz genommen werden, welche man mit Hilfe von 5 Minuten Google’n umgehen kann, sondern hier soll das komplette verhalten der Internet-Nutzer aufgezeichnet werden – und auf jeden einzelnen zurückverfolgt werden können. Im gleichen Atemzug kommt aus Regierungskreisen wieder Kritik an der Datenkrake Google. Von Monopol und Nutzerverfolgung ist da die Rede, genauso von Spionage.
Doch wäre es nicht das selbe, oder noch viel schlimmer, wenn das Onlineverhalten eines Nutzers auf das Penibelste genau aufgezeichnet werden würde – und zwar so, dass man es genau zurückverfolgen kann?
Viele Blogger und Internetuser schreien auf – und wehren sich dagegen!
Lösungsmöglichkeiten
Die Bundesregierung könnte es sich natürlich ganz einfach machen und mal in Mounten View im Google Plex anklopfen. Vielleicht machen die auf und gegeben die Daten für die Deutsche Regierung frei …

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ich geb dir vollkommen recht. das ist genau jenes thema, das ich in meinem blog thematisieren möchte